Author Archives: Ricarda

Wie Üben Freude macht

Wir sind Spezialisten in der aktivierenden Behandlung von Menschen nach
einem Schlaganfall und arbeiten in Ergänzung zu den traditionellen Therapieformen in der
Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Neuropsychologie. Dabei regen wir Sie dazu an,
ihre Fähigkeiten für Alltag, Beruf oder Freizeit neu zu entdecken.

„Alexander`s Good Boy John“ ist unser Therapiebegleithund, und „HekMacs Carlo“ hat im
Oktober 2017 als Praktikant begonnen. Die besondere Begabung und der Enthusiasmus
unserer liebenswerten Terrier spricht Körper, Kopf und Seele gleichermaßen an. So erleben
Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei den Konzentrationsübungen und den motorischen
Übungen gleichzeitig Anstrengung und Freude. Das hebt die Stimmung, bereichert den Alltag
und steigert die Erfolgsaussichten im motorischen, kognitiven und psycho-emotionalen
Bereich erheblich.

Den begleitenden oder pflegenden Angehörigen bieten wir parallel dazu Beratung bei
individuellen Fragen an und erholsame „Oasentage mit John und Carlo“. Dabei machen wir
Spaziergänge in der Natur zum Durchatmen, hören Ihnen zu bei Apfelkuchen mit Sahne und
zeigen Ihnen wohltuende rückenschonende Entlastungsmöglichkeiten und ermutigen Sie in
dieser anstrengenden Lebensphase.

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Praktikant Carlo

Nachdem „Good Boy Johns“ bisherige Kollegin „Lilou“ nun fröhlich ihren Ruhestand genießt, ist ein
ein kleiner Welpe bei uns eingezogen. Er ist 12 Wochen alt, heißt „Carlo“ und kommt von einer
soliden Züchterfamilie im Schwarzwald. Dort wuchsen er und seine 4 Geschwister in Haus und Garten
auf, zusammen mit ihrer wachsamen Mutter Alexa, Großmutter Ida und Onkel Oskar.

Inzwischen hat sich Carlo bestens bei uns eingelebt. Er geht in die Welpenschule und wird von John
geduldig in die Geheimnisse des Beutespiels eingeweiht. Gemeinsam erkunden wir unsere
Umgebung, hören und schauen Kindern beim Spielen zu, fahren mit Aufzügen, gehen zur Tierärztin,
machen Blasentraining und unternehmen welpengerechte Schnupperrunden in ruhigen Straßen und
in Parkanlagen.

Inzwischen hat Carlo sich als Johns Praktikant in der Reha – Klinik vorgestellt und auch die
Chefarztvisite erfolgreich gemeistert. Seitdem darf er während unserer Tiergestützen Therapie in
seiner Schlafbox im Raum anwesend sein. Manchmal schaut er uns interessiert bei der Arbeit mit
unseren neurologischen Patienten zu, und manchmal entschließt er sich zu einem kleinen Schläfchen.

Am Ende der Stunde bereitet ein Patient das Futter für beide Hunde zu. Gemeinsam beobachten wir
dann den erwachsenen John, wie er mit wenigen großen Bissen seine Schüssel leert und danach den
schmatzenden Welpen Carlo, wie er aufgeregt wedelnd seine Portion vertilgt und hinterher noch
seine Schüssel sauberleckt. Es ist ein großes Vergnügen, den beiden Terriern dabei zuzusehen.

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Lilou ist in Rente gegangen

Unsere liebenswerte Therapiebegleithündin „Lilou von Reinecke“ sagte mir Anfang des Jahres, dass sie nun bald in Rente gehen möchte. Sechs Jahre hatte sie mitgeholfen, Klienten und ihren Angehörigen in der neurologischen Rehabilitation wieder Mut und Hoffnung zu geben.

Freundlich und vorsichtig hatte sie sich jedem neuen Patienten genähert und genau beobachtet, welche Hand nach dem Schlaganfall unsere Unterstützung brauchte. Und wenn ein Klient oder eine Angehörige mutlos und traurig war, sprang sie oft freiwillig auf deren Schoß, rollte sich dort zusammen und schien sie so auf ihre Weise trösten zu wollen.

Nun war es für „Lilou“ an der Zeit, sich aus dem Klinikleben zurück zu ziehen und eine gesunde zweite Lebenshälfte zu genießen. Dafür hat sich die selbstbewußte Hundepersönlichkeit selber eine ihr gut bekannte Dame aus unserem Bekanntenkreis ausgesucht.

Nach einer Probezeit ist sie kürzlich ganz in ihr neues Zuhause umgezogen. Dort genießt sie die täglichen langen Spaziergänge in der Natur, regelmässige Kokosöl – Massagen und ein aufmerksames Frauchen, das der kleinen Zaubermaus sehr liebevoll ein schönes Hundeparadies bietet, in dem sie sich offenbar sehr wohl fühlt und bei so viel Wohlergehen zeitweise ziemlich übermütig wird.

Trotz der schwierigen Entscheidung, Lilou loslassen zu müssen, bin ich nun glücklich darüber, dass wir beteiligten Menschen gemeinsam „Lilous“ Rentenantrag und ihre Wünsche für ein erholsames Leben nach dem Beruf so passend „bearbeiten“ konnten.

Ein herzliches „Dankeschön“ von „Good Boy John“ und von mir an „Lilou“ und an Frau K., die mit viel Einfühlungsvermögen die kleine Prinzessin zu einem neuen, gemeinsamen Leben zu sich eingeladen hat.

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Auto-Immuntherapie bei Alzheimer Erkrankung

Anfang Oktober war ich in der Paulinen Asklepios Klinik in Wiesbaden. Professor Dr.Knauf hatte zum 52. Memory-Clinic-Gespräch eingeladen. Das Thema lautete „Auto-Immuntherapie bei der Alzheimer Erkrankung“. Der Referent war Professor Dr. Lutz Fröhlich. Er ist der Leiter der Abteilung für Gerontopsychatrie am „Zentralinstitut für Seelische Gesundheit“ an der Medizinischen Fakultät Mannheim und ist an der Universität Heidelberg tätig.

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Muss mein Mann ins Pflegeheim?

Letzte Woche bat mich Frau A. um ein Beratungsgespräch. Ihr Mann ist an Demenz erkrankt. Zusätzlich leidet er unter den Folgen eines Schlaganfalls. Frau A. ist ratlos. Im Moment ist ihr Mann in einer Reha-Klinik. Sie weiß nicht, ob sie ihn in Zukunft weiter Zuhause versorgen kann.

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Freizeitspass fuer Therapiehund

Damit mein Therapiebegleithund „John“ seinen Beruf in der Tiergestützten Therapie mit Hund gerne ausüben mag, braucht er in seiner Freizeit regelmäßige sportliche Abwechslung.

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