Unsere Philosophie
… und Gedanken über die Zeit nach dem Schlaganfall
Es sind die kleinen Dinge im Leben,
die uns wirkliche Freude bereiten,
an die wir uns nach Jahrzehnten noch
mit aller Klarheit erinnern können.
Der erste Anblick unseres Kindes,
sein erstes Lächeln, die leisen Laute,
wenn es satt und zufrieden neben uns lag,
haben sich für immer unserer Seele eingeprägt.
Was zählt dagegen das eigene Haus
oder die Beförderung an die Firmenspitze.
Alles davon würden wir freiwillig hergeben, wenn
das Leben eines unserer Kinder damit zu retten wäre.
Durch einen Schlaganfall werden wir gezwungen,
vieles von dem unfreiwillig wieder herzugeben,
was wir uns in vielen Jahren erarbeitet haben,
was uns wichtig ist und worauf wir stolz sind.
Entsetzt stellt man fest, dass man sein
ganz persönliches „Hiroshima“ erlebt.
Nichts ist mehr so wie vorher, und
nichts wird wieder so sein wie vorher.
Aus der S-Klasse von Mercedes ist man
in den Rollstuhl katapultiert worden
und sucht nun in den Trümmern
die restlichen Bruchstücke zusammen.
So schrecklich dieses Erleben ist,
sind wir fest davon überzeugt,
dass solch ein Schicksalsschlag
auch neue Lebens-Chancen bietet.
Wir haben durch das eigene Leben gelernt,
dass die Natur ein großer Lehrmeister ist
und uns alles überreich schenkt,
was wir für unsere Gesundung brauchen.
Wenn wir wieder mit offenem Herzen
durch den herbstlichen Wald gehen,
das Rascheln der Blätter unter uns,
die Strahlen der Sonne über uns,
werden wir fast unmerklich eingehüllt
in einen lichten Mantel aus guten Gedanken
und Empfindungen, die den Körper stärken
und die Seele befreien.
Dann ist die beste Gelegenheit
einen neuen Anfang zu wagen,
sich innerlich noch einmal auf das
große Abenteuer „Leben“ einzulassen.
Wenn Sie möchten, begleiten wir Sie.
Peter Meerholz, Cornelia Husemann-Bayat, Ricarda Alexander
und unsere Vierbeiner „Lieschen Müller”, „Wesley“, “Pebbles” und “Good Boy John”
