Konzentration
Nach dem Schlaganfall bemerken viele Menschen Schwierigkeiten mit der Konzentration. Sehr oft wird das zuerst beim Lesen bemerkt. Möchte man, wie gewohnt, in Ruhe den Wirtschafts- oder Sportteil seiner Zeitung lesen, legt man diese schon nach einer Weile an die Seite, da es einem noch schwer fällt, sich länger auf den Inhalt zu konzentrieren. Oder man braucht ungewohnt lange, um einen Artikel zu Ende lesen zu können.
Bei anderen Alltagstätigkeiten ist es ähnlich. Sei es beim Kochen, Einkaufen oder in einem Restaurant beim Lesen einer Speisekarte, der Betroffene merkt, dass seine Konzentrationsfähigkeit Einbußen erlitten hat. Es unterlaufen ihm Fehler, die ihm vor der Erkrankung nie oder nur selten passiert wären und durch die sogar andere teilweise mit gefährdet werden können.
Oft ist es auch so, dass die Angehörigen diese Schwierigkeiten zuerst bemerken, aber aus Taktgefühl dem Partner oder den Eltern gegenüber nichts sagen. Meistens versuchen sie, den Betroffenen vor gefährlichen Situationen zu bewahren, indem sie ihn z.B. unauffällig vom Kochen oder Autofahren abhalten und selber mehr Pflichten im Alltag übernehmen. Ein Spagat, der manchmal sehr schwierig ist, besonders wenn der Erkrankte diese funktionelle Störung noch nicht erkannt hat.
In unserem tiergestützten Konzentrations-Training bieten wir Ihnen die Möglichkeit herauszufinden, wo noch gute Aussichten auf eine Verbesserung Ihrer Konzentrationsleistungen bestehen und durch welche praktischen Übungen Sie dies aktiv unterstützen können. Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen. Unsere Therapieterrier unterstützen Sie dabei gerne!
Text:
Ricarda Alexander, Ergotherapeutin
