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	<title>Therapie Terrier</title>
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	<description>Therapie Terrier - Aktivitäts Therapie mit Hund</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:50:40 +0000</pubDate>
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		<title>Armer Labrador Welpe</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:50:40 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern machte ich mit meinem Therapiebegleithund &#8220;Good Boy John&#8221; City-Training. Wir besuchten ein kleines, individuell geführtes Teegeschäft in Mainz. Dabei kam ich mit einer sehr netten jungen Frau ins Gespräch. Sie sah meinen Hund ruhig neben meinem Stuhl liegen und wunderte sich darüber, dass ein Terrier solch eine Geduld hat. Dann erzählte sie mir von dem neuen Familienhund. Er ist zehn Wochen alt. Im Gegensatz zu dem ersten Hund, der als zwölf Wochen alter Welpe in die Familie kam, ist dieser neue Welpe im Verhalten deutlich schwieriger an den Alltag der Familie zu gewöhnen. Er geht nicht an der Leine, stemmt seine Beine in den Boden, kommt nur zögernd, wenn er gerufen oder gelockt wird, knappst in die Finger u.v.m. - alles in allem ein ganz anderes Benehmen, als es der erste Hund damals zeigte.</p>
<p>Vor einer Woche hatte ihr Mann den Hund auf einem Bauernhof gekauft. Obwohl die Internetseite eine glückliche Hundewelt zeigte, sah die Wirklichkeit nicht so rosig aus. Hunde verschiedenster Rassen wurden in den Zwingern gehalten. Und der Labradorwelpe wurde alleine aus einem separaten Schuppen geholt. Und weil er schlief, wurde er von der Anbieterin erst einmal im Genick wachgeschüttelt. Eine Hundemutter dazu gab es nicht, und die Hündin wäre die letzte aus dem Wurf. Allerdings war er entwurmt, geimpft und gechipt. Und da der Mann Mitleid mit dem Welpen hatte, kaufte er ihn.</p>
<p>Für den Welpen war es erst einmal das Beste, aus diesen anscheinend sehr ungünstigen Verhältnissen herauszukommen. Trotzdem muss sich jeder Käufer eines Welpen aus solch einer Situation im Klaren darüber sein, dass dieser kleine Hund möglicherweise viel zu früh von der Mutter und den Geschwistern weggenommen wurde, eventuell schon einen langen Transport in einem Kofferraum oder einer Kiste hinter sich hat und kaum oder wenig Kontakt mit Menschen, anderen Tieren, Autos oder einem normalen Zuhause hatte. Es gibt leider massenhaft Menschen, für die ein Welpe nur eine Sache ist, mit der man Geld verdienen kann. Echtes Mitgefühl und ein tieferes Verantwortungsgefühl gegenüber der uns anvertrauten Kreatur ist ihnen meistens fremd.</p>
<p>Hat man nun so einen Welpen, wie ihn meine Gesprächspartnerin beschrieb, und wenig Erfahrung mit traumatisierten jungen Hunden, rate ich dazu, möglichst schnell mit dem verschreckten Hundekind eine solide Welpenschule aufzusuchen. Erfahrene, einfühlsame Hundetrainer können mit den neuen Besitzern fast jeden Hund nach und nach durch die Holperstellen der einzelnen Entwicklungsphasen des jungen Hundes begleiten und ihm dabei helfen, das noch fehlende Vertrauen in seine Menschen langsam aufzubauen. Dann kann auch bei einem so ungünstigen Start eine wunderbare Mensch-Tier-Lebensgemeinschaft daraus werden.</p>
<p>Viel Glück, Liebe und Geduld wünschen wir diesen Mainzer Hundefreunden mit ihrem Labrador Welpen!</p>
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		<title>Mit dementem Partner leben</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer mit einem Partner zusammen lebt, bei dem sich eine Demenz entwickelt, kann anfänglich noch über die kleinen Unzulänglichkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen hinwegblicken. Denn die einzelnen &#8220;Shortcomings&#8221; sind für sich genommen in den ersten Jahren meistens nicht so gravierend, wie man es sich als Laie bei einer Demenzerkrankung vorstellt.
Genau genommen wirkt der Mensch, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer mit einem Partner zusammen lebt, bei dem sich eine Demenz entwickelt, kann anfänglich noch über die kleinen Unzulänglichkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen hinwegblicken. Denn die einzelnen &#8220;Shortcomings&#8221; sind für sich genommen in den ersten Jahren meistens nicht so gravierend, wie man es sich als Laie bei einer Demenzerkrankung vorstellt.</strong></p>
<p>Genau genommen wirkt der Mensch, dessen Gehirnmasse etwas schneller abnimmt als beim Altersdurchschnitt der Bevölkerung, auch nach Einsetzen des Hirnabbaus überwiegend so, wie er immer war. Er kann normal gehen, sich waschen anziehen, kochen, essen, lachen, musizieren, schreiben, telefonieren, mit dem Auto fahren, Rad fahren, seinen Beruf ausüben, Einkäufe erledigen, Stadtbummel machen, in Urlaub fahren, seine Bankgeschäfte regeln, seinen Hobbies nachgehen, bei Familienfesten ein guter Unterhalter sein. Trotzdem bemerken nahestehende Menschen eine schrittweise Veränderung einsetzen. Meistens sind sie darüber nur kurz irritiert und messen dem keine große Bedeutung zu. Schließlich vergisst jeder mal seinen Schlüsselbund, verliert den Faden im Gespräch oder verwechselt einen Termin. Das ist menschlich und völlig normal.</p>
<p><strong>Ein genauer Beobachter registriert aber auch, wenn der Partner, ein Freund oder Elternteil mehr Mühe aufwenden muss, um z.B. eine Einladung vorzubereiten. Immer häufiger wird er nervös, wenn er sich überlegen will, was er kochen will und welche Einkäufe und Vorbereitungen dafür nötig sind. Fragen oder Ideen dazu wiegelt er oft ärgerlich ab. Dann kann leicht der Eindruck entstehen, er freue sich gar nicht auf den Besuch. In Wirklichkeit muß er aber mit einer kleiner werdenden Gehirnmasse die selben Leistungen erbringen, wie vor dem Beginn der Rückbildung. Leider weiß er dies nicht, und den Familienmitgliedern ist es auch unbekannt. Daher entstehen in solchen Alltagssituationen schnell Mißverständnisse, verärgerte Bemerkungen oder sogar Streit.</strong></p>
<p>Bemerkt z.B. die Partnerin die Nervosität des Ehemanns und bietet ihm wohlmeinend ihre Hilfe an, wird diese oft empört abgelehnt. &#8220;Du denkst wohl, ich bin blöd! Das werde ich ja noch alleine hinbekommen! Mit Deinem Dazwischengerede bringst Du mich ganz durcheinander!&#8221; könnte dann seine verärgerte Reaktion sein. &#8220;Bisher habe ich immer selber die Weihnachtsgans, den Rotkohl und die Klösse gemacht. Mache Du die anderen Dinge. Aber das Kochen lasse meine Sache bleiben!&#8221;</p>
<p>Wenn jemand jahrelange Routine in diesen praktischen Tätigkeiten hatte, kann ihm diese Weihnachtsgans auch mahrere Jahre gut gelingen und allen Gästen hervorragend schmecken. Trotzdem übernimmt die Partnerin in solch einer Lebensgemeinschaft fast unmerklich immer mehr von den vorbereitenden Tätigkeiten. In diesem Beispiel wird sie schrittweise immer mehr Hausarbeit übernehmen, vorsorglich die wichtigsten Zutaten bei anderen Einkäufen mitbringen, die passenden Getränke besorgen, den Rotkohl schon am Vortag kochen, den Tisch decken, Wasser und Wein auf die passende Temperatur herunterkühlen.</p>
<p><strong>Die Veränderung in der Aufgabenverteilung fällt Außenstehenden meistens nicht auf. Möglicherweise wundern sie sich kurz darüber, wenn sie davon hören. Aber sie messen dem keine Bedeutung bei. Und steht die Gans erst einmal auf dem Tisch, gab es anregende und fröhliche Gespräche, freuen sich die Eltern, dass es den erwachsenen Kindern und Enkeln gut geschmeckt hat und genossen das familiäre Zusammensein. Danach fahren die Kinder zufrieden nach Hause. Alles war wie gewohnt. Der Tisch war festlich gedeckt. Die Gans schmeckte köstlich. Der Vater hat vielleicht etwas stärker beim Kochen geschwitzt, später ein klein bischen zu tief ins Glas geschaut und Witze über seinen schmerzenden Rücken gemacht. Mutter war etwas blass und ruhiger, als sonst. &#8220;Naja, sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste und sollte mal besser auf ihre Gesundheit achten. Gut, daß Vater noch so fit ist.&#8221;, mag da der heimfahrende Sohn oder die Tochter denken. </strong></p>
<p>In dieser Anfangsphase der Demenz gelingen viele der Alltagsaufgaben gemeinsam, allerdings mit einer sich langsam ändernden Aufgabenteilung und Kompetenzverschiebung zu Lasten des noch gesunden Partners oder Partnerin. In meinem nächsten Beitrag über das Leben mit einem dement werdenden Partner möchte ich den Partnern und Angehörigen kleine Tipps dazu geben, wie sie durch Achtsamkeit und kleine Veränderungen in ihrem Alltag das Leben für sich und ihren Partner erleichtern können und möglichst lange eine gute gemeinsame Lebensqualität erhalten können.</p>
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		<title>Vorbeugen gegen Demenz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 23:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die meisten Menschen wollen gerne alt werden, aber nur, wenn sie als Ältere gesund und selbständig leben können. Dieser Wunsch geht leider nicht für Jeden in Erfüllung. Neben Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Rücken-, Knie- und Hüftbeschwerden sind in Deutschland ca. 1,3 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen. Dadurch steuern der Betroffene, sein Lebenspartner und seine Angehörigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die meisten Menschen wollen gerne alt werden, aber nur, wenn sie als Ältere gesund und selbständig leben können. Dieser Wunsch geht leider nicht für Jeden in Erfüllung. Neben Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Rücken-, Knie- und Hüftbeschwerden sind in Deutschland ca. 1,3 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen. Dadurch steuern der Betroffene, sein Lebenspartner und seine Angehörigen und Freunde auf eine schwierige Lebensphase zu.</strong></p>
<p>Da mit steigendem Alter das Risiko zunimmt, eine Demenz zu entwickeln, wie z.B. die Alzheimer-Erkrankung, ist der Informationsbedarf zu diesem Thema in unserer westlichen Gesellschaft gestiegen. Immer mehr älter werdende Menschen möchten wissen, wie sie den möglichen Beginn einer Demenz bei sich oder dem Partner erkennen können und was sie vorbeugend dagegen tun können. Daher hatte das Gesundheitsamt Wiesbaden heute zwei kompetente Referenten zu dem Gesundheitsforum über Demenz in das Rathaus eingeladen. Dazu waren alle interessierten Bürger kostenlos eingeladen.</p>
<p>Professor Gerhard Hamann und Professor Dieter Braus von den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden referierten sehr engagiert zu den Themen<strong> &#8220;Demenz - kann man schon in jungen Jahren</strong> <strong>etwas zur Vorbeugung tun?&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Therapeutische Optionen bei Demenzen&#8221;</strong>. Das Risiko ausschalten ist bisher nicht möglich und es gibt keinen Schutz vor dem Verlust von Nervenzellen. Auch die bisher möglichen medikamentösen Therapien können den Abbau von Masse im Hippocampus, der &#8220;Festplatte&#8221; unseres Gehirns, bisher nur abmildern. Aber es wurde sehr deutlich, wie sehr ein ein gesunder Lebensstil das Risiko vermindert und die dementielle Entwicklung verlangsamen kann. Nach neueren Untersuchungen sind regelmässige familiäre und interessante freundschaftliche Kontakte, Aufgaben innerhalb der Familie, in Vereinen oder sozialer Einrichtungen, Freude am lebenslangen Lernen, sportliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes Altern und eine gute Voraussetzung, keine Demenz zu entwickeln.</p>
<p>Wer allerdings befürchtet, daß sich bei ihm eine dementielle Entwicklung ankündigt, kann heute über die sehr guten Untersuchungsmethoden schon ca. 10 - 15 Jahre vor dem akuten Ausbruch durch eine genaue Diagnostik mit bildgebenden Verfahren, neuropsychologischer Befunderhebung und Liquoruntersuchung in einer Memory-Klinik erfahren, wie seine Aussichten auf eine gesunde, altersentsprechende Gehirntätigkeit sind. Oft stellt sich dabei heraus, daß es sich um keine Demenz handelt, sondern um eine bisher unerkannte Depression. Diese kann dann durch die passenden Medikamente und begleitenden Therapien behandelt werden. In diesem Zusammenhang warnte Professor Braus vor der unkontrollierten Einnahme pflanzlicher Mittel, da diese in Kombination mit der gezielten Medikation unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen können. Aber auch wenn sich tatsächlich eine Demenzerkrankung einstellt, ist es wichtig, nicht nur bedauernd zurückzuschauen, sondern mit der Zeit zu lernen, sich wieder am Augenblick zu erfreuen. Dazu hatte Professor Braus abschließend das wohlmeinend-aufmunternde Zitat:<strong> </strong></p>
<p><strong>&#8220;Schenkt das Leben Dir eine Zitrone,&#8230;.. mache Limonade daraus!&#8221;</strong></p>
<p>In einer Grafik zu den möglichen Therapien waren auch die Physiotherapie und die Ergotherapie aufgeführt. Dies war unserer Erfahrung nach ein sehr wichtiger Hinweis. Denn um die Teilhabe am familiären und sozialen Leben auch mit steigendem Alter aufrecht erhalten zu können, können wir uns mit einer entsprechenden ärzlichen Verordnung durch Therapeuten aus den medizinischen Assistenzberufen sehr sinnvoll in unserer Gesunderhaltung unterstützen lassen.</p>
<p>Die <strong>physiotherapeutische Behandlung</strong> stärkt z.B. die Muskeln und hält die Gelenke beweglich. Damit bleibt die motorische Sicherheit beim Treppe steigen, Spazieren gehen, Einkaufen oder Auto fahren so lange wie möglich erhalten. Stürze, Knochenbrüche und Krankenhausaufenthalte können so oft vorbeugend umgangen werden.</p>
<p>Ergänzend dazu ist die <strong>ergotherapeutische Behandlung</strong>. Sie stärkt u.a. die Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis und Ausdauer im familiären Alltag, beim Einkaufen, Kochen, die Planung von beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Bei Bedarf werden Alltagshilfsmittel erprobt, der sichere Umgang mit Rollator oder Einkäufe mit dem Rollstuhl in der Stadt geübt. Bei einem Fortschreiten der Demenz wird eine Ergotherapeutin auch Hausbesuche machen können. In der vertrauten Umgebung finden sich oft Möglichkeiten zum teilweisen Erhalt der individuellen Selbständigkeit in Bad, Garten oder Küche und zur Entlastung der betreuenden oder pflegenden Angehörigen in einer anstrengenden und bewegenden Lebensphase.</p>
<p>Aus unserer Erfahrung bei der Behandlung von Menschen mit einer dementiellen Entwicklung hat sich der Einsatz von Hunden in der Aktivitäts-Therapie mit Hund gut bewährt. Zum einen sprechen Tiere ohne Worte und ohne Wertung die Gefühle und Empfindungen des tierlieben Menschen an, zum anderen kann der Patient über den therapeutisch begleiteten Umgang mit dem Tier auf eine freundliche Art wieder an früher selbstverständliche Alltagsfähigkeiten erinnert werden. Dazu kann beim Pflegen und Füttern des Therapiehundes der Umgang mit der Bürste oder einem Löffel gehören. Oder bei einem regelmässigen Spaziergang mit dem Tier wird die teilweise vorkommende motorische Unruhe in vertraute Bahnen gelenkt, die räumliche Orientierung geübt und das sichere Zurückfinden in die vertraute Wohnung. Dabei kann sich der Patient wieder als kompetenter Mensch erleben und ist dann mit sich selber zufriedener. Gleichzeitig wird er von seinem Partner oder Partnerin positiver wahrgenommen, als dies im täglichen, manchmal schwierigen Alltag möglich ist. Dies erleichtert dann im Gegenzug dem Angehörigen, sich seinem kranken Partner wieder in Geduld zuwenden zu können.</p>
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		<title>Zur Prüfung mitbringen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[An den kommenden Wochenenden wird in vielen Hundesportvereinen die Begleithundeprüfung abgenommen. Darauf haben sich der Hundebesitzer und sein Hund meistens über mehrere Monate oder Jahre vorbereitet. Denn auch wenn es sich sehr leicht anhört, dauert es je nach Temperament, Geduld und Durchhaltevermögen oft recht lange, bis aus einem übermütigen pubertierenden Junghund ein zuverlässiger Begleithund wird.
Je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An den kommenden Wochenenden wird in vielen Hundesportvereinen die Begleithundeprüfung abgenommen. Darauf haben sich der Hundebesitzer und sein Hund meistens über mehrere Monate oder Jahre vorbereitet. Denn auch wenn es sich sehr leicht anhört, dauert es je nach Temperament, Geduld und Durchhaltevermögen oft recht lange, bis aus einem übermütigen pubertierenden Junghund ein zuverlässiger Begleithund wird.</strong></p>
<p>Je näher der Prüfungstag rückt, wird es umso wichtiger, sich und seinen Hund in möglichst guter Stimmung zu halten und das erarbeitete Vertrauensverhältnis nicht zu stören. Dazu gehört auch, nicht noch am Vorabend oder Morgen der Prüfung lange Suchaktionen zu starten und nervös nach dem passenden Halsband zu suchen. Sensible Hunde fragen sich dann, ob sie uns in der auch für sie aufregenden Prüfungssituation überhaupt vertrauen können. Möglicherweise geben sie die Aufregung, die sie bei uns gespürt haben, dann während der Prüfung mit ihren Mitteln zurück. Da kann es leicht sein, dass aus dem ansonsten ruhig in Platzstellung abwartenden &#8220;Ringo von Schwartenstein&#8221; ein unruhiger und hechelnder &#8220;Fiffi von Wackelberg&#8221; wird, der einfache Kommandos wie &#8220;Sitz&#8221;, &#8220;Platz&#8221; oder &#8220;Bleib&#8221; miteinander verwechselt - und aus der Traum von der bestandenen Prüfung.</p>
<p>Am besten ist es daher, sich und seinen Hund nicht mit unnötigen &#8220;Last Minute&#8221; - Aktionen zu verunsichern, weder beim kurzen Wiederholen der einzelnen Prufungsteile, noch durch hektische Suchaktionen und ungeduldigem Verhalten. Besser ist ein entspannter Spaziergang mit ein paar spielerisch verteilten Übungsteilen. Und folgende Dinge sollten spätestens 3 Tage vor der Prüfung griffbereit liegen:</p>
<p>1 Kugelschreiber für die schriftliche Prüfung</p>
<p>1 Kopie der Tierhalter Haftpflichtversicherung</p>
<p>Impfpass des zu prüfenden Hundes (Stimmt der Name und die Nummer?)</p>
<p>1 Halsband oder Gliederhalsband ohne Zug (sicher passend)</p>
<p>1 Leine, Länge  1 - 1,20 Meter</p>
<p>1 Leine, Länge  2 - 3 Meter</p>
<p>Steuermarke, Kotbeutel, Adressanhänger (falls vorhanden)</p>
<p>Wasserschale und 2 Wasserflaschen (1 für den Hund, 1 für den Menschen)</p>
<p>Für Nutzer von Bachblüten: Notfall-Tropfen / Rescue Drops</p>
<p>Dann kann die Prüfung beginnen! <strong>Viel Erfolg :-)) </strong> wünschen wir von Therapie &amp; Terrier</p>
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		<title>Der Wolf ist tot</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:00:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute meldet der Wiesbadener Kurier den Abschuss des Westerwälder Wolfes. Er war der erste Wolf, der nach 123 Jahren wieder im Westerwald gesehen und in freier Wildbahn fotografiert worden war. Er war von Experten des Naturschutzbundes NABU als ungefährlich eingestuft worden. Der Deutsche Jagdschutzverband hat eine Belohnung von 1000,- Euro ausgesetzt, um denjenigen zu finden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute meldet der Wiesbadener Kurier den Abschuss des Westerwälder Wolfes. Er war der erste Wolf, der nach 123 Jahren wieder im Westerwald gesehen und in freier Wildbahn fotografiert worden war. Er war von Experten des Naturschutzbundes NABU als ungefährlich eingestuft worden. Der Deutsche Jagdschutzverband hat eine Belohnung von 1000,- Euro ausgesetzt, um denjenigen zu finden, der das Tier erschossen hat. </strong></p>
<p>Am vergangenen Samstag war der tote Wolf von Spaziergängern bei Hartenfels in der Nähe von Montabauer gefunden worden. Um einen Irrtum auszuschließen, wird das Tier, das mit einer großkalibrigen Waffe getötet wurde, noch genau untersucht. Sollte sich herausstellen, daß der Schütze ein Jäger war, hat dieser mit einer hohen Geldstrafe und dem Entzug des Jagdscheins zu rechnen, wurde der Verbandspräsident Kurt Alexander Michael zitiert.</p>
<p><strong>&#8220;Richtig so!&#8221; finden wir bei Therapie &amp; Terrier.</strong></p>
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		<title>Ein neues Fahrrad</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 13:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wenn ein Naturliebhaber einen Schlaganfall bekommen hat, muss er oft lange Zeit auf Spaziergänge oder Wanderungen in der Natur verzichten. Dazu kommt, daß er im ersten halben Jahr generell nicht Auto fahren darf. Und auch danach gehört das sichere Verhalten im Verkehr zu den Tätigkeiten, die nach dem Apoplex nur wieder schwer zu erreichen sind.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Naturliebhaber einen Schlaganfall bekommen hat, muss er oft lange Zeit auf Spaziergänge oder Wanderungen in der Natur verzichten. Dazu kommt, daß er im ersten halben Jahr generell nicht Auto fahren darf. Und auch danach gehört das sichere Verhalten im Verkehr zu den Tätigkeiten, die nach dem Apoplex nur wieder schwer zu erreichen sind.  Trotzdem gibt es attraktive Alternativen für Naturliebhaber, deren Gleichgewicht und Motorik sich weitgehend erholt haben. Nach ausreichender Übung auf dem Heimtrainer, Motomed oder Stepper kann mancher wieder daran denken, mit dem Fahrrad auf ruhigen Nebenstrecken oder Feldwegen zu fahren. Dabei sollte aber immer ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis berücksichtigt werden. </strong></p>
<p>Ein wichtiger Punkt ist die Wahl des passenden Sattels. Gute Händler bieten dazu genaue Vermessungen der Gesäßhöcker an und stellen unterschiedliche Sättel zum ausführlichen Ausprobieren zur Verfügung. Hilfreiche Informationen zu dem Thema Fahrradkauf habe ich gefunden bei http://www.sq-lab.com/index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=6&amp;Itemid=88 und bei www.sportlerfrage.net.</p>
<p>Wer nach dem Schlaganfall wieder mit dem Fahrrad fahren will, sollte mit seinem Ergotherapeuten und Physiotherapeuten genaue und zielgerichtete Vorübungen für diese Tätigkeit machen. Gerade wenn noch kleinere Störungen bei der Hand-Hand-Koordination, der Hand-Auge-Koordination oder im Bereich visueller oder akustischer Neglect vorliegen, ist es wichtig, besonders intensiv auf den Abbau dieser sensomotorischen und neuropsychologischen Funktionsstörungen hinzuarbeiten. <strong>Je besser da gelingt, umso größer ist hinterher das Fahrvergnügen.</strong></p>
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		<title>Erholung im Wald</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 14:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich am Wochenende oder im Urlaub mit meinen Hunden im Wald wandern gehe, suche ich nach Möglichkeit Strecken aus, die ich als besonders erholsam empfinde. Das sind fast immer Wege. die sich in sanften Schwingungen durch einen Mischwald ziehen. Jede Biegung hält eine Überraschung bereit. Manchmal hüpft ein kleiner Vogel über den Weg und schaut uns fröhlich aus seinen kleinen Knopfaugen an, manchmal zeigt eine weitverzweigte Baumwurzel ihr freigewordenes Geheimnis, manchmal wartet ein Stapel aus frisch gefällten duftenden Baumstämmen und lädt zu einer Rast ein.</p>
<p>Von solch einem Platz aus kann das Auge die verschiedenen Stammformen erkunden, die schrundige Oberfläche der Eiche mit den Blicken abtasten und mit den Fingerspitzen der silberglatten Rinde einer Buche folgen. Darüber spielt leise der frische Morgenwind mit Zweigen und Blättern seine unendlich feine Blattwerk-Symphonie. Da reicht es, einfach tief durchzuatmen und dem heilsamen Klang der Sprache der Natur zu lauschen . Dabei schrumpfen die kleinen oder großen Alltagssorgen zu kleinen, bunten Kugeln und perlen langsam auf den Waldboden herab. Befreit und mit neuem Raum im Herzen kann dann die mitgebrachte Brotzeit auch dem Körper die benötigte Stärkung für die Pflichten des Alltages zuführen. Erholung im Wald ist eine sehr besondere Erfahrung für Mensch und Tier.</p>
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		<title>Wolves should not be killed in Canada</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 12:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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I just got a link to salsalabs.com with information about a wolf-killing plan in Canada. This wonderful country, worldwide known for its abundance of natural beauty and wildlife - has it really people in responsible positions, who want to act like those, who shot the bison to near extinktion durin the 19th century? 
There is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<p>I just got a link to salsalabs.com with information about a wolf-killing plan in Canada. This wonderful country, worldwide known for its abundance of natural beauty and wildlife - has it really people in responsible positions, who want to act like those, who shot the bison to near extinktion durin the 19th century? <</strong>/p></p>
<p>There is a plan about killing a large number of wolves in a country so wide we can barely think of in our overcrowded tiny countries in Europe?! I really dont want to believe that! There are so many caring and knowledgeable people in Canada with a big heart for Nature. They are deeply thankful for this Present from our Creator. Most people know, we, part of the human race, couldn`t live without Nature`s &#8220;Veriditas&#8221;, the greening power which lives in every stone, flower, animal and human beeing. </p>
<p>Hildegard of Bingen, the famous german leading nun, wrote about this in the middle ages, already. That was at a time average people knew little about a daily shower, nor had they had a toaster, microwave, washer, dryer, and fridge, mobile phones or thinkpads. Most of them couldn`t read or write, but they had learned Natures`A-B-C for their own survival. </p>
<p>Without the experience and knowledge of those &#8220;average people&#8221; since thousands of years there had never been an Evolution a Mister Darwin could have written about later!  </p>
<p>During the last 20 years enviromental friends and scientists in Germany are trying to protect the handfull of Wolves who immigrated in our country after the fall of the Berlin Wall in 1989. Before that, there was no wolve to be seen in our country for a long time. Now, people have to learn aknew about living with the wolve in a peacefull and cooperative way. Hopefully, the responsible Women and Men in the Canadian Government will find in this and similiar issues a new approach and a long lasting Nature protecting solution.</p>
<p><strong></p>
<p>More information about Enviromental non-profit organisations I have found at salsalabs.com and SaveOurEnvironment.ORG with the Green Budget 2013.<br />
Member Groups are: American Rivers, Defenders of Wildlive, Environment America, Earthjustice, Environmental Defense, Friends of the Earth, Greenpeace, Leage of Conservation Voters, National Audubon Society, Pews Environment Group, National Parcs Conservation Association, National Wildlife Federation, Natural Resources Defence Council, Physicians for Social Responsibilities, Sierra Club, The Ocean Conservancy, The Wilderness Society, Union of Concerned Scientists, World Wildlife Fund.</p</strong>></p>
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		<title>H.S.V. Wanderung mit Hunden</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 19:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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Das Schöne am Hundesportverein Kostheim (H.S.V.) ist für mich und meine Therapiehunde das ausgewogene Verhältnis von solidem Üben und freundlicher Geselligkeit. Heute war wieder so ein Tag, an dem alle gehfreudigen Zweibeiner eine gemeinsame Wanderung mit ihren Hunden machten. Treffpunkt war der Parkplatz Sonnenblumenweg am Schloß Freudenberg in Wiesbaden. Von da aus gingen wir bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" rel="" href='http://www.therapieterrier.com/content/wp-content/gallery/in-der-natur/12_hsv_wandern11.jpg' title=''><img src='http://www.therapieterrier.com/content/wp-content/gallery/in-der-natur/thumbs/thumbs_12_hsv_wandern11.jpg' alt='12_hsv_wandern11.jpg' class='ngg-singlepic ngg-left' /></a></p>
<p><strong></p>
<p>Das Schöne am Hundesportverein Kostheim (H.S.V.) ist für mich und meine Therapiehunde das ausgewogene Verhältnis von solidem Üben und freundlicher Geselligkeit. Heute war wieder so ein Tag, an dem alle gehfreudigen Zweibeiner eine gemeinsame Wanderung mit ihren Hunden machten. Treffpunkt war der Parkplatz Sonnenblumenweg am Schloß Freudenberg in Wiesbaden. Von da aus gingen wir bei immer strahlender werdendem Wetter durch die Felder in südwestlicher Richtung bergab. Von dort aus hatten wir einen herrlichen Blick über die Weinberge, Felder und Wälder des vorderen Rheingau. In dieser geschützen Lage blühten schon heute, am 1. April, die ersten Kirschbäume. Unten konnten wir den Rhein glitzern sehen. </strong></p>
<p>Unterhalb der Höhenlinie des kleinen Ausflugslokal Apfelweinstube &#8220;Im Himmelreich&#8221; schwenkten wir Richtung Nordwesten in einen der gut begehbaren Wege Richtung Talsohle. Dort kamen wir auf den Riesling Wanderweg. Der führte wieder leicht aufwärts an einer Pferdekoppel entlang, vorbei an Tischen und Bänken für Wanderer, die von den ansässigen Winzern aufgestellt worden waren. Wir gingen aber noch ein kurzes Stück weiter bis zu dem Weg, der vom Parkplatz des rechts oben liegenden Nürnberger Hofs abwärts führt. Nur wenige Meter entfernt ist noch ein schöner Rastplatz mit einem wunderbaren Ausblick in das Halbrund der Frauensteiner Gemarkungen. Die Hunde bekamen Wasser, und wir Menschen machten eine kleine Brotzeit mit kräftigem Körnerbrot, Hausmacher Leberwurst, Blutwurst und Fleischwurst und hatten Zeit für ein ausführliches Schwätzchen.</p>
<p>So gestärkt ging es nach einer halben Stunde Rast ging es in Bögen wieder hinauf zum Parkplatz. Aber bevor wir den erreichten, hatten wir zwei kurze, aber steile Stücke zu überwinden, die so manchen von uns ordentlich ins Schwitzen brachte. Wir waren alle recht warm angezogen, denn an den letzten Tagen war das Wetter eher bedeckt mit leichtem Nieselregen, und am Morgen waren die Autos noch leicht überfroren gewesen. Aber mit einigen Verschnaufpausen haben es alle Zweibeiner zurück zum Auto und zum Hundesportverein auf der Maaraue geschafft und konnten dann mit sehr viel Appetit die duftenden Steaks und Bratwürste genießen. Dazu gab es wieder frische selbstgemachten Salate und selbstgebackene Kuchen. </p>
<p><strong>Unsere Hunde konnten derweil unter Aufsicht auf dem großen Übungsplatz miteinander toben, rennen, nachlaufen spielen - es sich einfach gut gehen lassen. Und da Mainz am Vortag auch noch 3:0 in Bremen gewonnen hatte, waren besonders die Fußballfans sehr zufrieden mit der Welt.</p>
<p></strong></p>
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		<title>Bundespräsident mit Hund?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 18:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
		
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Familie Clinton hatte einen und Familie Obama besitzt auch einen vierbeinigen Begleiter aus dem Lager der Hunde. Wie oft diese &#8220;regierungstreuen&#8221; Familienmitglieder ihre gestreßten Zweibeiner durch ihren mitfühlenden Hundeblick, fröhliches Wedeln der Rute und Heranschleppen von Quietscheknochen eine kurze Auszeit schenken konnten, weiß keiner von uns.
Aber dass die Anwesenheit eines sympathischen Tieres dem Menschen hilft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<p>Familie Clinton hatte einen und Familie Obama besitzt auch einen vierbeinigen Begleiter aus dem Lager der Hunde. Wie oft diese &#8220;regierungstreuen&#8221; Familienmitglieder ihre gestreßten Zweibeiner durch ihren mitfühlenden Hundeblick, fröhliches Wedeln der Rute und Heranschleppen von Quietscheknochen eine kurze Auszeit schenken konnten, weiß keiner von uns</strong>.</p>
<p>Aber dass die Anwesenheit eines sympathischen Tieres dem Menschen hilft gesunder zu leben, seinen Blutdruck zu senken, Stress abzubauen und Glückshormone zu bilden, ist wissenschaftlich bewiesen. Diesen positiven Einfluß wünsche ich mir besonders für den neuen deutschen Bundespräsidenten. Er ist in einem Alter, in dem viele schon seit Jahren ihren Ruhestand &#8220;pflegen&#8221; und weitgehend ungestört in die letzte Lebensphase hinübergleiten. Gemütlich können sie beim Frühstück die Frankfurter Allgemeine, die Neue Westfälische oder ihre tägliche Bild-Zeitung lesen und sich, so nebenbei, über die Unfähigkeit der Politiker aufregen.</p>
<p>Umso respektabler ist es, wenn sich ein Mensch in seinem höheren Alter noch einmal für Werte einsetzt, die er für wichtig erachtet. Das wird ihm nicht immer nur freundliche Reaktionen einbringen und ihn oft in Situationen bringen, in denen er sich verunsichert, verletzt oder geschwächt fühlen wird. Deswegen wünsche ich Hans-Joachim Gauck, unserem neuen Bundespräsidenten, neben seiner Lebensgefährtin und echten Freunden, auch einen immer freundlichen, fröhlichen Begleiter mit vier Pfoten. Denn auch ein Politiker braucht jemand, der ihn ohne Worte versteht, der ihn so mag, wie er ist, und der sich auch schon mal während eines Mittagsschläfchens mit zufriedenem leisen Grunzen neben ihm zusammenrollt.      </p>
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