Barrierefrei ins Museum

May 14th, 2010
In Nordrhein-Westfalen, im Kreis Westfalen-Lippe gibt es 17 überwiegend barrierefreie Museen. Der Kommunalverband LWL hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Museen möglichst für alle Bürger zugänglich zu machen. Dabei soll auf die Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern, älteren Menschen und Menschen mit einer körperlichen Einschränkung oder kognitiven Schwierigkeiten besonders eingegangen werden. Wegen historischer Bausubstanzen kann dies zwar nicht immer und in allen Bereichen garantiert werden, aber die Mitarbeiter helfen bei Fragen oder “Stolpersteinen” gerne weiter.
Eine übersichtliche Hilfe in der Vorbereitung eines Museumsbesuchs ist die Internetseite des Landschaftsverbandes www.lwl-museumstour. Bei jedem Museum sind Bildsymbole, auf denen die Besucher sehen können, ob sie dort einen Aufzug vorfinden, ob es Leihrollstühle gibt und ob Führungen für Blinde oder in Gebärdensprache angeboten werden.
Folgende Museen sind aufgeführt:
LWL-Museum für Archäologie in Herne, LWL-Römermuseum in Haltern am See, Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn, Stiftung Kloster Dalheim in Lichtenau, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster, LWL-Museum für Naturkunde in Münster, “Heiliges Meer” in Recke, “Kahler Asten” in Winterberg, LWL-Freilichtmuseum in Detmold, LWL-Freilichtmuseum in Hagen, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund, Zeche Nachtigall in Witten, Zeche Hannover in Bochum, Henrichshütte in Hattingen, Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, Textilmuseum in Bocholt, Ziegeleimuseum in Lage und die Glashütte Gernheim in Petershagen.
Kontaktadresse:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster
Telefon 0251 / 591 - 4406 Fax 0251 / 591 - 5405 E-Mail lwl@lwl.org
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Hundebuch aus Schweden

April 28th, 2010
Die schwedische Schriftstellerin Kerstin Ekman schrieb mit “Hundeherz” eine tiefgreifende und kraftvolle Geschichte über einen Hundewelpen, der sich in der Einsamkeit des nordschwedischen Winters verirrt. Ohne seine Mutter und die Menschen ist er in der eisigen Kälte und Nässe dem Verhungern und Erfrieren nahe. Zufall, Glück und der erwachende Überlebensinstinkt helfen ihm, seine Hilflosigkeit zu überwinden und zu überleben, bis er zu Beginn des nächsten Winters zum ersten Mal wieder Menschen begegnet.
“Hundeherz” ist eine Geschichte über die Natur, die Einsamkeit und darüber, was es bedeutet, zu leben, wunderbar übersetzt aus dem Schwedischen von Hedwig M. Binder. Piper-Verlag, ISBN 978-3-492-05352-5
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Fachtagung Therapie mit Tieren

April 14th, 2010
Tiere als pädagogische und therapeutische Helfer ist der Titel der 8. Fachtagung vom 14.06.-15.06.2010 LWL Bildungszentrum im Jugendhof Vlotho. Neuere Ergebnisse und Konzepte aus der Forschung werden für an der Praxis Interessierte aufgearbeitet und beispielhafte Projekte tiergestützter Arbeit werden vorgestellt.
Tagungspunkte:
Biophilie - Basis für die Erklärung der Mensch-Tier-Beziehung,
Dr. Erhard Olbrich, Prof. i. R. für Psychologie, Freiburg
Schlangen, kriechende Helfer in der tiergestützten Arbeit,
Steffen von der Straaten, Heilerziehungspfleger
Tiergestützte Humanpflege am Beispiel der Tiere im Pflegeberuf eines Akut-Krankenhauses,
Birgit Minow, Gesundheits- und Krankenpflegerin
Reittherapie mit traumatisierten Kindern,
Susanne Tarabochia, Reittherapeutin, Tutzing
Tierisch gut vorbereitet, Setting mit Haus- und Nutztieren,
Ingrid Stephan, Institut für soziales Lernen mit Tieren, Wedemark
Aktivitäts-Therapie mit dem Hund - Nach dem Schlaganfall am Leben teilnehmen,
Ricarda Alexander, Ergotherapeutin, Johanniter Ordenshäuser, Bad Oyenhausen
Anmeldung:
LWL-Bildungszetrum, Jugendhof Vlotho, Margarete Steingröver, Oeynhausener Str. 1, 32602 Vlotho
Telefon: 05733-923-322 Fax: 05733-10564 Mail: margarete.steingroever@lwl.org
Kosten:
Teilnahmegebühr einschl. Übernachtung im Doppelzimmer und Vollverpflegung 172,- Euro, Einzelzimmerzuschlag 15,- Euro
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Gesichtsfeld-Gruppe

March 31st, 2010
Gesichtsfeldausfälle kommen besonders häufig nach einer Gehirnblutung oder nach einem Schlaganfall vor. Wie sehr dadurch der Alltag der Betroffenen eingeschränkt wird, können die Mitglieder der einzigen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Gesichtsfeldausfällen in Deutschland nachvollziehen. Von Autofahren über Partnerschaft zu Restitutionstherapie reicht die Erfahrungspalette.
Termine für Informationsveranstaltungen und Treffen finden stehen im Internet unter
http://www.gesichtsfeldausfall-selbsthilfegruppe.de/index.html
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Dressing mit Verjus für Salat

March 24th, 2010
Das es sich bei dem Wort “Dressing” um das englische Wort für “Salatsoße” handelt, ist inzwischen den meisten Salatfreunden bekannt. Wobei “Dressing” auch an das englische Wort “dress”, für Kleid, kleiden, Kleidung erinnert und die Vorstellung recht amüsant ist, sich ein knackiggrünes Blatt vom Feldsalat in eine zartduftende Soße gekleidet vorzustellen. Eine besondere Variante solch eines wohlschmeckenden Dressings kann mit dem Saft unreifer Trauben, dem “Verjus” komponiert werden. Im Restaurant des Weingut Koegler in Eltville bei Wiesbaden wird ein Feldsalat mit Radieschen und einem selbstgemachten Verjus-Weinhefe-Dressing serviert. Das Rezept wird den Gästen gerne mitgegeben.
Verjus-Weinhefe-Dressing, 6 - 8 Personen
Zutaten:
4 Esslöffel Weinhefe, 8 Esslöffel Weißweinessig, 25 Eßlöffel Traubenkernöl, 3 Knoblauchzehen, 1 Teelöffel Salz, 5 Eßlöffel Verjus
Zubereitung:
Knoblauch hacken (nicht pressen), Weinhefe mit Traubenkernöl und Weißweinessig kräftig mit dem Zauberstab aufschlagen, dann Salz und Verjus zugeben zugeben, weiter aufschlagen, bis es dickflüssig wird.
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Impfungen für den Hund

March 14th, 2010
Es gibt fünf Infektionskrankheiten, für die der Hund einen Immunschutz aufbauen muß. Den ersten Schutz erhält der Welpe schon von der Hündin während des Säugens. In den ersten 24 Stunden enthält die Muttermilch diese Abwehrstoffe. Dadurch ist er in der Regel ausreichend geschützt und er fängt an, selber Antikörper zu bilden. Trotzdem reichen diese im Fall einer Infektion noch nicht aus. Daher ist es ratsam, mit dem Tierarzt ein Impfschema zu besprechen, durch das der wenige Wochen alte Hund geschützt werden kann, falls er mit Erregern der Tollwut, Staupe, Leptospirose, Parvovirose oder HCC, der Hepatitis contagiosa canis in Kontakt kommt. Viele Züchter lassen ihre Hunde dazu auch noch gegen Zwingerhusten, Borreliose und Herpes impfen.
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Kur für pflegende Angehörige

February 25th, 2010
Frauen, die einen Angehörigen pflegen und betreuen, stoßen oft an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Neben der Einschränkung der eigenen Bedürfnisse und der Vereinsamung durch den Verlust von sozialen Kontakten kommt es häufig zu einer körperlichen und psychischen Überforderung im Umgang mit dem zu pflegenden Angehörigen. In dieser Situation kann eine ganzheitliche und frauenspezifische Kurmaßnahme helfen, neue Kraft zu schöpfen und sich weiterhin den anstrengenden Anforderungen des Alltags stellen zu können.
In Mutter-Kureinrichtungen des Müttergenesungswerks finden das ganze Jahr über Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen statt. Diese sind nicht nur für Mütter mit Kindern, sondern auch für Frauen, die in der Familienverantwortung stehen und Kinder und / oder andere Familienangehörige betreuen oder pflegen oder um den Verlust eines verstorbenen Angehörigen trauern.
Für die Antragstellung muß die Antragstellerin aus ärztlicher Sicht im Rahmen einer stationären Maßnahme behandlungsbedürftig sein. Zu den Symptomen zählen u.a. Angst, chronische Kopfschmerzen, häufige Infekte, Nervosität, Niedergeschlagenheit, Rückenbeschwerden, starkes Über- oder Untergewicht und Unruhe in unterschiedlicher Ausprägung.
Bei den Beratungsstellen des Müttergenesungswerkes bekommen interessierte Mütter oder pflegende und trauernde Angehörige die Antragsunterlagen und Hilfestellung bei der Antragsstellung und der Vermittlung einer Kurmaßnahme in eine geeignete Kurklinik.
Antragsunterlagen für Mutter-Kuren gibt es bei der Zentralen Kurberatung der AWO, Ostwestfalen-Lippe e.V., Detmolder Straße 280, 33605 Bielefeld, Telefon 0521 / 9216 - 428, E-Mail mutter-kind-kur@awo-owl.de
Quelle: HILDE, Bad Oeynhausen, Demenzspezifische Dienste, Einrichtungen und niedrigschwellige Angebote in Ostwestfalen-Lippe
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Konzert in Wiesbaden

February 16th, 2010
Musik hilft helfen - Pianist Erik Reischl gastiert im Musiksaal des Hessischen Landtages
16.02.2010
Förderverein Perspektive Leben e. V. lädt zum Benefiz-Konzert ein
Wiesbaden, 16. Februar 2010. Ein volles Haus wünscht sich der Förderverein Perspektive Leben e.V. für sein sechstes Benefiz-Konzert in Wiesbaden. Dafür konnte erneut der Taunussteiner Star-Pianist Erik Reischl gewonnen werden. Am Freitag, den 26. Februar, um 19:30, gastiert er im Musiksaal des Hessischen Landtages in Wiesbaden. Neben Werken von Mozart und Crumb wird Reischl auch Stücke von Chopin und Tschaikowsky spielen.
Der 1973 geborene Reischl hatte seinen ersten Auftritt bereits im Alter von neun Jahren, den ersten Solo-Klavierabend gab er mit 14 Jahren und zwei Jahre später erfolgte sein Debüt als Solist mit Orchester. Schon während seines mit Auszeichnung abgeschlossenen Studiums an der Musikhochschule in Frankfurt am Main erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen. So wurde er 1996 Finalist im „Franz-Liszt-Wettbewerb“ in Budapest. Anfang 2001 erreichte er als einziger Kandidat das Finale des Deutschen Musikwettbewerbes in Berlin. Neben zahlreichen Klavierabenden in Deutschland gastierte Reischl in Neuseeland, Polen, Jugoslawien, Spanien, den Niederlanden, Rumänien und Hawaii. Er ist bekannt für seine brillante und virtuose Spieltechnik
Der Wiesbadener Förderverein Perspektive Leben e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, Projekte zu begleiten, die sich der Bekämpfung von Krebs widmen. Er hilft auch die Arbeit des Asklepios Tumor Zentrums Rhein Main (ATC), das auf die interdisziplinäre Behandlung von Krebs spezialisiert ist, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und dessen Arbeit zu unterstützen. Das ATC wurde im September 2002 gegründet und steht unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinrich Link (Chirurgie), Dr. Volker Heyl (Gynäkologie) und Dr. Klaus Tischbirek (Innere Medizin).
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; in der Pause werden Sekt und Canapés gereicht, um Spenden wird gebeten.
Quelle: Aktuelles, Asklepios-Kliniken
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Gesichtsfeld-Training

February 7th, 2010
Nach dem Schlaganfall bemerken viele Betroffene eine Gesichtsfeld-Störung. Dies bedeutet, dass sie beim Sehen zu einer Seite alles ganz normal erkennen können, zu der anderen Seite aber nur einen Teil. Rollen sie die Augen zu der betroffenen Seite, kann der verschwundene Teil wieder gesehen werden. Dann ist meistens ein Gesichtsfeld-Training nötig.
Bei vielen Patienten baut sich dieses Phänomen im Laufe der Tage und Wochen nach dem Schlaganfall ohne weitere Therapien ab. Andere erhalten bei Neuropsychologen oder Ergotherapeuten gezielte Gesichtsfeld-Übungen. Allerdings hat nicht jeder einen passenden Therapeuten in der Nähe oder die Möglichkeit, solche individuellen Therapien verschrieben zu bekommen.
Dann sollte man auf jeden Fall überlegen, wie man Zuhause selber Gesichtsfeld-Übungen machen kann. Dabei hilft es schon, sich am Eßtisch so hinzusetzen, daß die Hauptblickrichtung zu dem gestörten Gesichtsfeld hin genutzt wird. Wenn auf dieser Seite ein Familienmitglied sitzt, mit dem sich der Betroffene viel unterhält, werden die Augen mit der umliegenden Muskulatur immer wieder dazu angeregt, das verkleinerte Gesichtsfeld mehr zu nutzen und zu erweitern.
Ähnlich kann es beim Fernsehen sein. Anstatt den Sessel in gerader Linie vor dem Bildschirm stehen zu haben, reicht es oft, ihn um wenige Zentimeter nach links oder rechts zu drehen. Dann kann die Augenmuskulatur gedehnt und aktiviert werden. Allerdings sollte Dauer und Ausmaß des Gesichtsfeld-Trainings mit dem behandelnden Neurologen, Augenarzt oder Therapeuten abgestimmt werden, um eine Überlastung zu vermeiden.
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